Heute wurde eine Partei gegründet, die nicht um Posten feilscht, nicht um Gefälligkeiten buhlt und nicht daran glaubt, dass der Kapitalismus sich durch höfliche Bitten in einen menschlichen Zustand versetzen lässt: Die Linke – Sozialistische Alternative.
Sie entsteht für alle, die genug haben vom Kapitalismus, der Arbeit zum Warenwert macht und Menschen zu Kostenstellen erklärt. Für alle, die genug haben vom Nationalismus des Ritterordens National, der Menschen in „wir“ und „die da draußen“ teilt, um sie gegeneinander auszuspielen. Für alle, die genug haben vom Imperialismus des Ritterordens Imperial, der überall Rohstoffe, Märkte und Einflusssphären sucht – und dort, wo Widerstand kommt, von „Ordnung“ und „Sicherheit“ spricht.
Kein Protest mehr ohne Perspektive
Es genügt nicht, gegen Missstände zu klagen. Es genügt nicht, alle vier Jahre ein Kreuz zu machen und danach zuzusehen, wie die Verhältnisse weiterlaufen. Eine Alternative beginnt nicht im Parlament, sondern dort, wo Menschen erkennen, dass ihre Lage kein Naturgesetz ist: in den Betrieben, in den Wohnvierteln, an den Hochschulen, in den Kliniken, auf der Straße.
Die Sozialistische Alternative will diese Erfahrungen sammeln, verbinden und in eine gemeinsame politische Kraft übersetzen. Nicht eine Partei der Besserwisser, sondern eine Organisation derer, die die Rechnungen bezahlen: der Lohnabhängigen, der Ausgebeuteten, der Diskriminierten, derjungen Menschen, denen die Zukunft als Schulden, prekäre Jobs und Klimakatastrophe verkauft wird.
Gegen Kapital, Nation und Herrschaft
Der Kapitalismus sagt: Konkurrenz sei Freiheit. In Wahrheit bedeutet sie für die einen die Freiheit zu besitzen – und für die anderen die Freiheit, sich zu verkaufen, um zu überleben. Er sagt: Wachstum sei Fortschritt. In Wahrheit bedeutet er oft Rendite für wenige und Zerstörung für viele.
Der Nationalismus sagt: Das Volk sei eins. In Wahrheit spaltet er diejenigen, die zusammenarbeiten, zusammen wohnen und zusammen kämpfen müssten. Er macht aus sozialen Fragen nationale Feindbilder: Statt nach Löhnen, Mieten und Macht zu fragen, soll nach Herkunft, Pass und Grenze gefragt werden.
Der Imperialismus sagt: Interesse sei Sicherheit. In Wahrheit bedeutet er, dass die Interessen der mächtigen Staaten und Konzerne mit Soldaten, Sanktionen, Abhängigkeiten und Kriegen durchgesetzt werden. Dagegen gilt: Internationalismus – nicht als Phrase, sondern als Praxis der Solidarität über Grenzen hinweg.
Was die Partei will
Die Linke – Sozialistische Alternative tritt für eine Gesellschaft ein, in der nicht der Profit entscheidet, sondern der Bedarf:
Demokratische Kontrolle über Betriebe, Banken und Schlüsselindustrien.
Soziale Sicherheit ohne Demütigung: Wohnen, Gesundheit, Bildung und Existenzsicherung als Rechte, nicht als Marktware.
Offene Grenzen für Schutzsuchende und Solidarität statt Abschottung.
Abrüstung, Frieden und eine Außenpolitik ohne Beutezüge.
Tritt bei – aber nicht als Zuschauerin
Diese Partei wird nicht dadurch stark, dass ein Name auf einem Wahlzettel steht. Sie wird stark durch Menschen, die mitmachen, diskutieren, organisieren, Zeitungen verteilen, Versammlungen besuchen und in ihrem Alltag nicht mehr akzeptieren, was akzeptiert werden soll.
Wer sagt, Politik sei doch sinnlos, hat meist nur noch keine Organisation gefunden, in der Sinn entsteht. Wer sagt, die Verhältnisse seien stärker, hat noch nicht erlebt, wie Menschen zusammen ihre Stärke erkennen.
Die Linke – Sozialistische Alternative ist gegründet. Sie ist kein Angebot zur Anpassung, sondern eine Einladung zum Widerstand. Tritt bei. Organisiere dich. Mach aus Empörung Politik.
Aufruhr & Widerstand bleibt das Blatt der Bewegung: für Berichte von unten, gegen die Sprache der Mächtigen und für eine sozialistische Alternative.
