GEMEINSAME RESISTENZ
MANUELLE EINFÜHRUNG ZUM MARXISMUS-LENINISMO
Was es ist, woran es glaubt und wo es anfangen zu studieren
Der Marxismus-Leninismus sollte nicht einfach als eine Liste politischer Meinungen oder als eine Reihe von Phrasen verstanden werden, die Karl Marx und Wladimir Lenin zugeschrieben werden. Es ist eine theoretische und politische Tradition, die aus dem Marxismus von Marx und Engels entwickelt wurde und später von Lenin und verschiedenen revolutionären Strömungen entwickelt wurde.
Dieser Artikel soll als eine Eingangstür zum StudiumEr ersetzt nicht die Lektüre der Originalwerke und beabsichtigt nicht, alle Strömungen innerhalb der kommunistischen Bewegung darzustellen.
1. Was ist Marxismus?
Um den Marxismus-Leninismus zu verstehen, ist es zuerst notwendig, den Marxismus zu verstehen.
Karl Marx und Friedrich Engels versuchten, die Gesellschaft nicht nur aus den Ideen der Menschen zu analysieren, sondern auch aus den materiellen Bedingungen, in denen sie leben.
Eines der grundlegenden Konzepte dieser Analyse ist die Historischer Materialismus.
In vereinfachter Weise versucht der historische Materialismus zu verstehen, wie Gesellschaften aus den Beziehungen zwischen Produktion, Wirtschaft, sozialen Klassen, politischen Institutionen und materiellen Bedingungen transformiert werden.
Das bedeutet nicht, dass Ideen keine Rolle spielen. Es bedeutet zu verstehen, dass sie sich auf die konkreten Bedingungen der Gesellschaft beziehen, in der sie entstehen.
Soziale Klassen
Für den Marxismus ist die Geschichte der Klassengesellschaften von Konflikten zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Positionen innerhalb des Produktionsprozesses geprägt.
Im Kapitalismus findet die grundlegende Aufteilung von Marx statt zwischen:
Luxemburg: Klasse, die die Hauptproduktionsmittel kontrolliert und durch wirtschaftliche Tätigkeit Wohlstand erlangt.
Proletariat: Arbeitnehmer, die ohne die Hauptproduktionsmittel ihre Arbeitskräfte verkaufen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Diese Spaltung erklärt nicht allein die gesamte zeitgenössische Gesellschaft, die mehrere Klassen, Klassenfraktionen und Zwischenpositionen hat. Sie ist jedoch grundlegend für die marxistische Analyse des Kapitalismus.
2. Was ist Kapitalismus für den Marxismus?
Kapitalismus ist ein System, das auf der Produktion von Waren, dem Privateigentum an Produktionsmitteln und der Lohnarbeit basiert.
Eine der zentralen Ideen von Marx ist, dass die Arbeitskraft auch eine Ware wird.
Der Arbeiter verkauft seine Arbeitskräfte im Austausch für ein Gehalt. Während des Produktionsprozesses kann der vom Arbeiter produzierte Wert jedoch höher sein als der Betrag, der seinem Gehalt entspricht.
In diesem Prozess entwickelt Marx den Begriff Mehrwert.
Der Mehrwert ist grundlegend, um die kapitalistische Ausbeutung in der marxistischen Analyse zu verstehen: Der Kapitalist eignet sich einen Teil des vom Arbeiter produzierten Wertes an.
Dies bedeutet nicht einfach, dass jeder Profit das Ergebnis eines einzelnen Arbeiters ist, der direkt "gestohlen" wird. Dies ist eine strukturelle Erklärung des Verhältnisses zwischen Kapital und Arbeit.
3. KLASSENKRIEG
Wenn verschiedene Klassen unterschiedliche materielle Interessen haben, werden Konflikte zwischen ihnen Teil der Gesellschaftsstruktur.
Klassenkampf kann verschiedene Formen annehmen:
Streiks;
Lohnforderungen;
Rechtsbewegungen;
politische Streitigkeiten;
Gewerkschaftsorganisationen;
Volksbewegungen;
Konflikte um Eigentum und die Verteilung von Reichtum.
Für den Marxismus sind diese Streitigkeiten keine Einzelfälle. Sie sind Teil der Widersprüche, die in der kapitalistischen Gesellschaft existieren.
Daher erfordert das Verstehen von Politik auch Verständnis wer wirtschaftliche Macht hat, wer arbeitet, wer die Produktionsmittel kontrolliert und welche Interessen umstritten sind.
4. DER STAAT
Der Marxismus versucht auch, den Staat materialistisch zu analysieren.
Anstatt sie automatisch als völlig neutrale Institution zu betrachten, fragen Marxisten:
Welche Klassen haben den größten Einfluss auf ihre Institutionen?
Wie beeinflusst wirtschaftliche Macht die politische Macht?
Welche Interessen werden durch Gesetze und Institutionen geschützt?
Dies bedeutet nicht, dass jeder Beamte oder jede staatliche Entscheidung direkt die Interessen einer einzelnen Person oder Wirtschaftsgruppe vertritt.
Die Frage ist umfassender: Der Staat ist in eine in Klassen geteilte Gesellschaft eingefügt, und seine Institutionen funktionieren innerhalb dieser sozialen Beziehungen.
5. Was ist Sozialismus?
Im Marxismus ist der Sozialismus mit der Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsverhältnisse und der Umwandlung des Eigentums der Produktionsmittel verbunden.
Die zentrale Idee ist, dass die Hauptproduktionsmittel aufhören, vorwiegend als Privateigentum für die Akkumulation von Kapital zu funktionieren und den Formen des Eigentums und der gesellschaftlichen Kontrolle unterworfen werden.
Dies bezieht sich auf den Aufbau einer Gesellschaft, in der die Produktion organisiert ist, um soziale Bedürfnisse zu befriedigen und nicht hauptsächlich, um privaten Profit zu generieren.
Es ist jedoch wichtig, eine gemeinsame Vereinfachung zu vermeiden:
Sozialismus bedeutet nicht einfach "der Staat kontrolliert alles".
Es gibt unterschiedliche Vorstellungen über Eigentum, Planung, wirtschaftliche Demokratie, Markt, Staat und politische Organisation innerhalb der verschiedenen sozialistischen Traditionen.
6. DIE GEMEINSCHAFT
Für Marx steht der Kommunismus für eine Gesellschaft, die die Klassenspaltungen und grundlegenden sozialen Beziehungen des Kapitalismus überwindet.
In dieser Perspektive wäre die kommunistische Gesellschaft nicht einfach ein staatlich geführter Kapitalismus.
Ziel wäre es, die Bedingungen zu überwinden, die bestimmte Formen der Klassenherrschaft notwendig machen.
In diesem Zusammenhang erscheint die Idee einer Gesellschaft ohne Klassen.
Die Diskussion über das Verschwinden des Staates muss auch sorgfältig verstanden werden. Im marxistischen Denken bedeutet dies nicht einfach, Institutionen über Nacht abzuschaffen. Die traditionelle Auffassung ist, dass mit der Überwindung der sozialen Klassen der Staat als Instrument der Herrschaft einer Klasse über eine andere schrittweise seine Funktion verlieren würde.
7. Wo tritt Lenin in diese Geschichte ein?
Wladimir Lenin war nicht einfach jemand, der eine von Marx getrennte neue Ideologie "erfunden" hat.
Er versuchte, den Marxismus angesichts der konkreten Bedingungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu entwickeln.
Seine wichtigsten Beiträge beziehen sich auf Themen wie:
revolutionäre Organisation;
politische Partei;
Imperialismus,
Staat;
revolutionäre Strategie;
Verhältnis zwischen Arbeitern und politischer Macht;
Analyse der konkreten Bedingungen einer Revolution.
Das ist, wo die Bedeutung der sogenannten Marxismus-Leninismus.
Der Begriff gewann jedoch verschiedene historische Bedeutungen und wurde später von verschiedenen Bewegungen und Staaten verwendet. Daher ist es wichtiger, Lenin direkt zu studieren, als einfach eine schnelle Definition des Begriffs zu akzeptieren.
8. DIE REVOLUTIONÄRE PARTEI
Eine der Hauptfragen Lenins ist die Notwendigkeit einer politischen Organisation.
In Was tun?Lenin argumentiert, dass der wirtschaftliche Kampf der Arbeiter allein nicht ausreichen würde, um ein revolutionäres politisches Bewusstsein zu entwickeln.
Daher seine Verteidigung einer politischen Organisation, die in der Lage ist, Militante zusammenzubringen, die Realität zu studieren, Arbeiter zu organisieren und politisch zu handeln.
Es ist wichtig, dies nicht mit der Idee zu verwechseln, dass eine kleine Elite einfach im Namen der Arbeiter regieren sollte.
Die zentrale Frage für Lenin ist die bewusste politische Organisation der Arbeiterklasse.
9. IMPPERIALISMUS
Ein anderes Grundkonzept in Lenin ist der Imperialismus.
In Imperialismus, Oberstufe des KapitalismusLenin versucht, die Transformationen des Kapitalismus seiner Zeit zu erklären, indem er die Konzentration des Kapitals, die Bildung großer Unternehmen und Banken, den Kapitalexport und den Streit zwischen den Großmächten hervorhebt.
Seine Analyse versucht, Wirtschaft und internationale Politik in Beziehung zu setzen.
Für den Marxismus-Leninismus sollten daher internationale Kriege und Konflikte nicht nur durch die individuellen Entscheidungen der Herrscher analysiert werden. Es ist auch notwendig zu untersuchen:
wirtschaftliche Interessen;
Marktstreitigkeiten,
Ressourcen;
politischer Einfluss;
Beziehungen zwischen Großmächten;
wirtschaftliche Abhängigkeit;
strategische Interessen.
Das bedeutet nicht, dass jeder Krieg eine einzige wirtschaftliche Ursache hat. Konkrete Analyse sollte jede Situation historisch betrachten.
10. REVOLUTIONSFRAGE
Für den Marxismus-Leninismus würde eine tiefgreifende Transformation der Gesellschaft nicht einfach dadurch erfolgen, dass ein Herrscher durch einen anderen ersetzt wird.
Die Revolution wird als Transformation der sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen selbst verstanden.
Dabei geht es um Fragen wie:
Wer kontrolliert die Produktionsmittel?
Wer hat politische Macht?
Wie ist die Wirtschaft organisiert?
Wie beteiligen sich Arbeitnehmer an Entscheidungen?
Welche Institutionen reproduzieren Klassenbeziehungen?
Daher wird die Revolution als sozialer und politischer Prozess und nicht nur als momentanes Ereignis verstanden.
11. DIE UNTERSUCHUNG DES PROLETARIATS
Dies ist eines der am häufigsten missverstandenen Konzepte.
Im klassischen marxistischen Vokabular, Diktatur des Proletariats bedeutet nicht unbedingt die Existenz einer persönlichen Regierung oder einer Militärdiktatur.
Der Begriff bezieht sich auf die politische Macht der Arbeiterklasse während der Übergangszeit zwischen Kapitalismus und einer klassenlosen Gesellschaft.
Die Idee geht von dem Verständnis aus, dass jeder Staat mit Machtverhältnissen zwischen Klassen zusammenhängt.
Wenn also der Kapitalismus durch die politische Vorherrschaft der Bourgeoisie gekennzeichnet ist, sollte der sozialistische Übergang die politische Vorherrschaft der Arbeiterklasse darstellen.
Die konkrete Form dieser Organisation war Gegenstand großer historischer und theoretischer Auseinandersetzungen.
Genau deshalb erfordert das Studium von Erfahrungen wie der Sowjetunion, China, Kuba und anderen revolutionären Prozessen eine historische Analyse und nicht nur eine günstige oder entgegengesetzte Propaganda.
12. DEMOKRATIE UND MARXISMUS-LENINISMO
Ein wichtiges Thema für jede ernsthafte Studie ist die Beziehung zwischen Sozialismus und Demokratie.
Der Marxismus-Leninismus kritisiert traditionell die Idee, dass Demokratie nur die Existenz periodischer Wahlen ist.
Die Frage ist:
Gibt es Demokratie, wenn die Bevölkerung formale politische Rechte hat, aber große wirtschaftliche Unterschiede bestimmen, wer den größten Einfluss auf die Gesellschaft hat?
Daraus heraus befürworten Marxisten Formen politischer und wirtschaftlicher Demokratie, die die effektive Macht der Arbeiter erhöhen.
Gleichzeitig werfen die historischen Erfahrungen der sozialistischen Staaten wichtige Debatten über politischen Pluralismus, Meinungsfreiheit, Unterdrückung, Bürokratisierung und Partizipation der Bevölkerung auf.
Diese Fragen sollten nicht verborgen bleiben.
Sozialismus zu studieren bedeutet auch, seine Probleme, Widersprüche und Niederlagen zu studieren.
13. Was ist mit Brasilien?
Der Marxismus-Leninismus sollte nicht mechanisch auf die brasilianische Realität angewendet werden.
Brasilien hat eine spezifische historische Formation: Sklaverei, Kolonialismus, Landkonzentration, Spätindustrialisierung, wirtschaftliche Abhängigkeit, regionale Ungleichheit und private Beziehungen zum internationalen Kapitalismus.
Daher erfordert das Verständnis Brasiliens das Studium seiner eigenen Geschichte.
Ein brasilianischer Marxist muss sich fragen:
Wie wurden die brasilianischen sozialen Klassen gebildet?
Was war die Rolle der Sklaverei?
Wie fand der Übergang zur Lohnarbeit statt?
Wie hat sich der brasilianische Kapitalismus entwickelt?
Wie ist das Verhältnis zwischen Brasilien und dem internationalen Kapital?
Wie beeinflusst die Landkonzentration die Gesellschaft?
Welche Rolle spielt die brasilianische Arbeiterklasse?
Wie funktionieren Volksbewegungen und Gewerkschaften?
Was sind die Merkmale des brasilianischen Staates?
Die Theorie muss dazu dienen, die konkrete Realität zu verstehen, nicht sie zu ersetzen.
14. WAS VERTEIDIGEN LEENINISTEN MARXISTEN?
Es gibt keine universelle Liste, die von absolut allen Gruppen akzeptiert wird, die den Begriff "marxistisch-leninistisch" verwenden. Im Allgemeinen verteidigt diese Tradition jedoch normalerweise:
WIRTSCHAFT
Überwindung des Kapitalismus;
Sozialisierung der wichtigsten Produktionsmittel;
Verringerung der Ausbeutung der Arbeit;
Wirtschaftsplanung in irgendeiner Weise;
Produktion auf soziale Bedürfnisse ausgerichtet.
POLITIK
politische Organisation der Arbeiterklasse;
Klassenkampf;
revolutionäre Transformation der Gesellschaft;
politische Macht der Arbeiter;
Proletarischer Internationalismus.
GESELLSCHAFT
Bekämpfung der Ungleichheit;
Ausweitung der sozialen Rechte;
universelle Bildung und Gesundheit;
Bekämpfung der Ausbeutung;
Die Emanzipation der Arbeiter.
INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN
Widerstand gegen den Imperialismus;
internationale Solidarität zwischen den Arbeitnehmern;
Kritik an der kolonialen und neokolonialen Vorherrschaft;
Verteidigung der Selbstbestimmung der Völker.
15. Was ist nicht Marxismus-Leninismus?
Es ist auch wichtig, einige Vereinfachungen zu vermeiden.
Marxismus-Leninismus ist nicht einfach:
"Der Staat muss alles kontrollieren."
Es ist auch nicht:
"Jedes Land, das sich für sozialistisch erklärt, ist automatisch sozialistisch."
Und es ist nicht:
"Verteilen Sie einfach Geld, um den Kapitalismus zu beenden."
Es bedeutet auch nicht, ohne Frage alles zu akzeptieren, was kommunistische Regierungen historisch getan haben.
Eine marxistische Position kann den Sozialismus verteidigen und gleichzeitig konkrete sozialistische Erfahrungen kritisch studieren.
Theorie sollte die historische Forschung nicht ersetzen.
16. Wo fangen Sie an zu studieren?
Wir empfehlen nicht, direkt mit den schwierigsten Texten von Marx oder den komplexeren internen Debatten der kommunistischen Bewegung zu beginnen.
Eine mögliche Sequenz wäre:
LEVEL 1 — EINLEITUNG
1. Karl Marx und Friedrich Engels - Manifest der Kommunistischen Partei
Erster Kontakt mit Begriffen wie Klasse, Bourgeoisie, Proletariat und Klassenkampf.
2. Friedrich Engels - Grundprinzipien des Kommunismus
Kurzer Text im Frage- und Antwortformat, nützlich für die Einarbeitung in grundlegende Konzepte.
EBENE 2 — MARX
3. Karl Marx – Arbeit und Kapital
Einführung in das Verhältnis zwischen Lohn und Kapital.
4. Karl Marx: Gehalt, Preis und Profit
Es hilft, Löhne, Gewinne, Ausbeutung und wirtschaftlichen Kampf zu verstehen.
5. Karl Marx: Das Kapital, Buch I
Es ist die wichtigste Studie dieser Sequenz, aber auch viel schwieriger.
Es besteht keine Notwendigkeit, in einer ersten Lesung alles zu verstehen. Ideal ist es, langsam vorzugehen und Unterstützungsmaterialien zu konsultieren.
LEVEL 3 — HISTORISCHER MATERIALISMUS
6. Karl Marx - Vorwort zum Beitrag zur Kritik der politischen Ökonomie
Ein relativ kurzer Text, um die Beziehung zwischen materieller Produktion, sozialer Struktur und historischen Transformationen zu verstehen.
Friedrich Engels: Vom utopischen Sozialismus zum wissenschaftlichen Sozialismus
Es stellt Engels' Unterscheidung zwischen verschiedenen sozialistischen Traditionen dar und erklärt grundlegende Konzepte des sogenannten wissenschaftlichen Sozialismus.
EBENE 4 — LENIN
8. Wladimir Lenin - Staat und Revolution
Grundlegend, um die marxistische Konzeption von Staat, Revolution und Übergang zum Sozialismus zu verstehen.
9. Wladimir Lenin – Was tun?
Studie über politische Organisation, Gewissen und revolutionäre Partei.
Wladimir Lenin: Imperialismus, höheres Stadium des Kapitalismus
Einleitung zur leninistischen Analyse des Kapitalismus und der internationalen Beziehungen.
NEBENE 5 — GENEHMIGUNG
Nach diesen Texten kann der Leser fortfahren zu:
11. Marx - Der Bürgerkrieg in Frankreich
12. Marx: Kritik am Gothaer Programm
13. Lenin - Die Thesen vom April
14. Lenin: Vergesslichkeit, Kinderkrankheit des Kommunismus
15. Lenin: Die Entwicklung des Kapitalismus in Russland
Von hier aus ist es wichtig, verschiedene marxistische Interpretationen zu vergleichen.
17. Lesen Sie es nicht, es sei denn, Sie stimmen ihm zu.
Eine ernsthafte politische Studie sollte nicht darin bestehen, nur Texte zu suchen, die bestätigen, woran wir bereits glauben.
Nach dem Studium der marxistischen Grundlagen ist es auch nützlich, liberale, sozialdemokratische, anarchistische, konservative und andere sozialistische Strömungen zu kennen.
Dies erlaubt uns zu unterscheiden:
Was Marx wirklich schrieb;
was Lenin wirklich verteidigte;
was spätere Dolmetscher angegeben haben;
und was wir selbst daraus schließen.
Es ist auch wichtig, die Geschichte der Sowjetunion, die chinesische Revolution, Kuba und andere sozialistische Erfahrungen kritisch zu studieren.
Weder antikommunistische Propaganda sollte die Geschichte ersetzen, noch kommunistische Propaganda.
18. GRUNDSATZ
Der Marxismus-Leninismus basiert auf einer grundlegenden Frage:
Wie kann eine in Klassen geteilte Gesellschaft in eine Gesellschaft verwandelt werden, in der die Ausbeutung einer Klasse durch eine andere aufhört zu existieren?
Um diese Frage zu beantworten, braucht es viel mehr als nur dekorative Konzepte.
Es erfordert das Studium der Wirtschaft, der Geschichte, der Politik, der Philosophie und der konkreten Bedingungen jeder Gesellschaft.
für Kommunistischer WiderstandStudieren ist Teil des politischen Kampfes selbst.
Wir wollen nicht nur Worte wie "Kapitalismus", "Imperialismus" oder "Revolution" wiederholen.
Wir wollen verstehen was sie bedeuten, wie sie in der brasilianischen Realität arbeiten und welche Konsequenzen sie für das konkrete Leben der Bevölkerung haben.
Wissen sollte dazu dienen, die Realität zu verstehen.
Und das Verständnis der Realität muss ihrer Transformation dienen.
GEMEINSAME RESISTENZ
Studie. Organisieren. Kampf.
Für die Emanzipation der Arbeiterklasse.
Für die Transformation der Gesellschaft.
